14-10-2025
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Gemeinsam wachsen: Wie Jelle Hoes den Wandel von Buckaroo miterlebte

Wir feiern 20 Jahre Buckaroo mit Geschichten von Kolleginnen und Kollegen. Vor zwölf Jahren fing Jelle Hoes als Chief Technology Officer bei Buckaroo an. Er war an großen Projekten beteiligt, etwa am Aufbau eines Development Hubs im Kosovo. Welche Erinnerungen sind ihm geblieben?

Von Dublin in die Niederlande

Jelle arbeitete in Dublin beim früheren Mutterunternehmen von Buckaroo. „Buckaroo habe ich bei einem Projekt kennengelernt, bei dem wir französischen Unternehmen geholfen haben, Zahlungen aus dem Ausland zu ermöglichen. Dafür braucht man natürlich internationale Zahlungsmethoden. Genau diese Expertise fehlte uns. Deshalb kam es gelegen, dass der damalige Investor Buckaroo übernommen hatte. Gemeinsam haben wir ein Projekt für 13 Länder gestartet. Als der frühere CEO von Buckaroo hörte, dass ich zurück in die Niederlande wollte, fragte er mich, ob ich bei Buckaroo arbeiten möchte. So bin ich vor 12 Jahren bei Buckaroo gelandet. Und bis heute arbeite ich dort mit großer Freude.“

Im Anzug zwischen Jeans und T-Shirts

An seinen ersten Arbeitstag bei Buckaroo erinnert sich Jelle noch genau. Ordentlich im Anzug, wie er es aus Dublin gewohnt war, betrat er das Büro. Dort fragte ihn sein Vorgänger scherzhaft, ob er sich für die Stelle des Direktors bewerben wolle, denn bei Buckaroo liefen alle in Jeans und T-Shirt herum. „Das war ein Kulturschock für mich. Ich kam von einem großen Unternehmen zu Buckaroo, wo vieles ganz anders lief, als ich es kannte. Alles war sehr klein und überhaupt nicht mit dem heutigen Buckaroo zu vergleichen. Als ich anfing, arbeiteten fünf Leute in der IT-Abteilung, heute sind es hundert. 55 davon gehören zum Development Center im Kosovo. Das bringt für Führung und Organisation eine ganz andere Dynamik mit sich.“

„Sehr viele gute Ideen sind einfach im Arbeitsalltag entstanden“ 

Werte, die über die Jahre gleich geblieben sind 

Auch wenn Buckaroo in den letzten Jahren stark gewachsen ist, sind bestimmte Werte gleich geblieben, wie auch Jelle feststellt. „Wir arbeiten immer noch eng zusammen. Wenn jemand eine gute Idee hat und sie gut begründen kann, wird sie auch umgesetzt. Das war vor zwölf Jahren so und ist heute noch immer so. Das gehört für mich zu den schönen Seiten von Buckaroo. Sehr viele gute Initiativen und Ideen sind ‚einfach‘ im Arbeitsalltag entstanden. Sie kommen von Kolleginnen und Kollegen, die eine Leidenschaft für ihr Fachgebiet, die Technik, mit der sie arbeiten, und die Welt des Zahlungsverkehrs haben.“ 

Ein gemeinsamer Erfolg 

Zu den schönen Projekten, über die sich Jelle freut, gehört, dass Buckaroo die ‚PCI-Compliance‘ erreicht hat. Das bedeutet, dass man besondere Sicherheitsregeln für die Verarbeitung von Zahlungskartendaten einhält. Auch die Migration zu AWS und dass Buckaroo Acquirer für iDEAL wurde, waren wichtige Schritte. Schließlich nennt Jelle die Übernahme des gesamten ABN-Portfolios im Bereich Transaktionsverarbeitung durch Buckaroo und wie erfolgreich sie verlaufen ist. „Die Leute haben über sechs bis neun Monate unglaublich hart gearbeitet und in dieser Zeit Tausende Kunden zu Buckaroo umgezogen. Das ist natürlich ein Erfolg von allen und von allen Abteilungen bei Buckaroo. Dass wir das als Organisation so gut gemeistert haben, darauf können wir alle sehr stolz sein!“  

Der Teamgeist im Kosovo

Zu den schönsten Momenten, an die Jelle zurückdenkt, gehört die Suche nach Personal im Kosovo. „Als wir in den Niederlanden nur schwer Personal fanden, haben wir im Kosovo gesucht. Mit meinen Kollegen Jacob und Sjaak bin ich in den Kosovo gereist, um Bewerbungsgespräche zu führen. Wir wollten drei Dinge prüfen: die technische Qualifikation der Leute, ob sie kulturell zu uns passen und wie gut ihr Englisch ist. Die positiven Gespräche haben mich beeindruckt und mir viel Energie gegeben. Auch als wir dann richtig loslegten, hat sich dieses Gefühl bestätigt. Wir haben viel Zeit im Kosovo verbracht, und jeden Abend schlug jemand vor, gemeinsam ein Spiel anzuschauen oder etwas essen zu gehen. Man war nie allein, und das hat mir ein so gutes Gefühl gegeben, dass es bis heute geblieben ist. Auch in der Art, wie wir miteinander umgehen.

Jelle Hoes - CTO Buckaroo

Neue Möglichkeiten durch den Wechsel in die Cloud

2024 wechselte Buckaroo von klassischen Rechenzentren in die Cloud. Dieser Schritt hatte großen Einfluss auf Jelles Team und ermöglichte Buckaroo die nächste Entwicklungsstufe. Die Vorteile, die der Wechsel mit sich gebracht hat, überraschen Jelle noch jeden Tag. Große Projekte wie das ABN-Projekt wären laut Jelle ohne die Cloud niemals möglich gewesen. Jelle: „Deshalb bin ich froh über den Wechsel in die Cloud. Er hat uns Türen zu vielen neuen Möglichkeiten geöffnet.“

„Zuhören, was Kunden wollen, beobachten, was auf dem Markt passiert, und daraus Lösungen entwickeln. So können wir Kunden wirklich helfen.“

Mitdenken mit den Kunden 

2024 führte Buckaroo den Slogan „paying attention“ ein. Jelle findet, dass der Slogan gut zu Buckaroo passt: „Wir haben nie nur auf unser eigenes Produkt geschaut und es angeboten, sondern immer mit unseren Kunden mitgedacht. Wir fragen uns regelmäßig: Wie können wir diese Lösung so allgemein wie möglich aufbauen, damit nicht nur dieser Kunde, sondern auch andere Kunden davon profitieren? Ich denke, genau das bedeutet paying attention. Zuhören, was Kunden wollen, beobachten, was auf dem Markt passiert, und daraus Lösungen entwickeln. So können wir Kunden wirklich helfen.“ 

Blick in die Zukunft: KI im Service und eine starke Unternehmenskultur 

Fragt man Jelle nach seinem Blick in die Zukunft, interessiert ihn vor allem, welche Rolle künstliche Intelligenz (KI) im Service von Buckaroo spielen kann. 

„Ich glaube, dass wir unseren Service mit KI noch skalierbarer und effizienter machen können“, erzählt er begeistert. „Die Einsatzmöglichkeiten sind endlos. Denken Sie an intelligentere Betrugsprüfungen, mit denen wir unseren Kunden helfen, sicherer und verantwortungsvoller zu arbeiten.  Das spart nicht nur Zeit, sondern verkürzt auch die Wartezeit für den Kunden. So steigern wir die Qualität unseres Service und schaffen gleichzeitig Raum für andere wichtige Aufgaben.“ 

Zum Abschluss fragen wir Jelle, was er sich persönlich für die Zukunft von Buckaroo wünscht.  „Dass alle hier gerne arbeiten und das auch weiterhin tun können. Ich hoffe, dass wir das Wachstum des vergangenen Jahres fortsetzen können. Was mir aber wirklich wichtig ist: dass das Buckaroo-Gefühl bleibt. Gemeinsam in einer Organisation arbeiten, in der Kollegialität und Freude an der Arbeit im Mittelpunkt stehen. Das müssen wir gemeinsam bewahren.“ 

 

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